Totholz
Totholz besteht aus abgestorbenen Ästen oder Kronenteilen.
Warum ist Totholz nicht automatisch schlecht?
Abgestorbene Äste sind ein natürlicher Bestandteil alter Bäume und ökologisch wertvoll. In Bereichen mit Personen- oder Fahrzeugverkehr kann herabfallendes Totholz jedoch ein Risiko darstellen. Ob und wie viel entfernt werden muss, hängt deshalb stark vom Standort ab.
Worauf kommt es in der Praxis an?
Vor einer Schnittmaßnahme sollte klar sein, welches Ziel erreicht werden soll: mehr Sicherheit, Entlastung, bessere Kronenentwicklung oder die Beseitigung konkreter Konflikte. Daraus ergeben sich Schnittumfang und Schnittstellen. Besonders bei älteren Bäumen ist es sinnvoll, größere Veränderungen auf mehrere Pflegeschritte zu verteilen.
Bei Arbeiten in der Krone gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Kleine, gezielte Eingriffe sind für den Baum in der Regel günstiger als starke pauschale Rückschnitte.